Satzung

Der notwendige Inhalt der Satzung eines eingetragenen Vereins ergibt sich in Deutschland aus § 57 und § 58 BGB. Die Vereinssatzung kann, muss aber nicht schriftlich gefasst sein. Für eingetragene Vereine ist die Schriftform geeigneter für die Vorlage im Vereinsregister. Der Inhalt unterscheidet sich im Detail naturgemäß nach der Art des Vereins.
Stand: 29. November 2011 

1. American Sports Club 
Duisburg Dockers 1986 e. V. 

A: Allgemeines 
 
§1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr 
1. Der im Jahre 1986 gegründete Verein führt den Namen „1.American Sports-Club Duisburg Dockers 1986 e.V.“ 
2. Er hat seinen Sitz in Duisburg und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Duisburg unter der Nr. 2647 eingetragen. 
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 

§2 Zweck des Vereins 
1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports durch die Ausübung und Verbreitung amerikanischer Sportarten, insbesondere der Sportarten Football und Baseball und der Jugendhilfe. 
2. Der Verein setzt sich dafür ein, durch gemeinsame Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit, für die Verbreitung und Vertiefung des Sportgedankens einzusetzen. 

§ 2a Dopungregelung

Der Verein verpflichtet sich, sportlichen und fairen Sportsgeist zu beweisen. Der Verein distanziert sich ausdrücklich vo jeder Art des Dopings. Alle Aktiven werde aufgefordert, auf die Einnahme von Dopingmitteln jeglicher Art zu verzichten. Der Verein erkennt alle Regeln der Verbandsorganisation und höherer Instanzen vorhaltlos an. Die Trainer sind gehalten, die Aktiven stets darauf anzuhalten. Aktive, die sich nicht daran halten werden vom Trainings-und Spielbetrieb ausgeschlossen.

§3 Gemeinnützigkeit 
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 
2. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden. 
3. Der Verein ist parteipolitisch und religiös neutral. 
4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereines. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 
5. Ausgeschiedene Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes eines Anteils am Vereinsvermögen. 

§4 Verbandsmitgliedschaften 
1. Der Verein ist Mitglied 
a beim Stadtsportbund 
b beim American Football und Cheerleading Verband NRW e.V. 
c beim Baseball Verband NRW e.V. 
2. Der Verein erkennt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände nach Absatz 1 als verbindlich an. 
3. Um die Durchführung der Vereinsaufgaben zu ermöglichen, kann der Vorstand den Eintritt und Austritt aus den Fachverbänden beschließen. 

B. Mitgliedschaft 

§5 Erwerb der Mitgliedschaft 
1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden. 
2. Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den Verein zu richten. Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer der Mitgliedschaft verpflichtet am Lastschriftverfahren teilzunehmen. 
3. Der Aufnahmeantrag eines beschränkt Geschäftsfähigen oder Geschäftsunfähigen ist von dem/den gesetzlichen Vertreter(n) zu stellen. Die gesetzlichen Vertreter der minderjährigen Vereinsmitglieder verpflichten sich mit dem Aufnahmegesuch für die Beitragsschulden ihrer Kinder aufzukommen. 
4. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Mit der Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Das Mitglied erhält eine schriftliche Aufnahmebestätigung. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Vereinssatzung und die Ordnungen der jeweils gültigen Fassung an. 
5. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung muss nicht begründet werden. 

§6 Arten der Mitgliedschaft 
1. Der Verein besteht aus 
a) aktiven Mitgliedern 
b) passiven Mitgliedern 
c) Ehrenmitgliedern 
2. Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die sämtliche Angebote des Vereins im Rahmen der bestehenden Ordnungen nutzen können und/oder am Spielbetrieb teilnehmen können. 
3. Für passive Mitglieder steht die Förderung des Vereins oder bestimmter Vereinsabteilungen durch Geld oder Sachbeträge im Vordergrund. Sie nutzen die sportlichen Angebote des Vereines nicht. 
4. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Ihnen steht ein Stimmrecht zu, Sie werden per Beschluss mit einfacher Mehrheit der Mitgliederversammlung gewählt. 

§7 Beendigung der Mitgliedschaft 
1. Die Mitgliedschaft endet 
– durch Austritt aus dem Verein (Kündigung) 
– durch Ausschluss aus dem Verein (§8) 
– durch Tod 
– durch Auflösung des Vereins 
2. Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt ist sechs Wochen vor dem 30.06. oder 31.12. eines Jahres schriftlich an den Vorstand zu erklären. 
3. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein herauszugeben oder wertmäßig abzugelten. 

§8 Ausschluss aus dem Verein 
1. Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied 
– Trotz schriftlicher Mahnungen seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. 
– Grobe Verstöße gegen die Satzung und Ordnungen schuldhaft begeht 
– In grober Weise den Interessen des Vereines und seiner Ziele zuwiderhandelt. 
2. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand auf Antrag. Zur Antragstellung ist jedes Mitglied berechtigt. 
3. Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzuleiten, innerhalb einer Frist von drei Wochen zu dem Antrag auf Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom Vorstand unter Berücksichtigung einer zugegangenen Stellungnahme des betroffenen Mitglieds über den Antrag zu entscheiden. 
4. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. 
5. Der Ausschließungsbeschluss wird mit Bekanntgabe an das betroffene Mitglied wirksam. 
6. Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mittels eingeschriebenen Briefes mitzuteilen. 
7. Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel der Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu. Diese ist innerhalb einer First von zwei Wochen ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich an den Vorstand zu richten. Sie ist zu begründen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung. 
8. Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. 
9. Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt unberührt. 

C. Rechte und Pflichten der Mitglieder 
 
§ 9 Beiträge, Gebühren, Beitragseinzug 
1. Es sind ein Mitgliedsbeitrag und eine Aufnahmegebühr zu zahlen. Es können abteilungsspezifische Beiträge, Umlagen und Gebühren für besondere Leistungen des Vereins erhoben werden. 
2. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge, der Aufnahmegebühr und Umlagen bestimmt die Mitglieder-versammlung durch Beschluss und wird in der Finanzordnung festgelegt. Über die Höhe von abteilungsspezifischen Beiträgen und Umlagen entscheidet die Abteilungsversammlung durch Beschluss. Umlagen können bis zum jährlichen Mitgliedsbeitrag festgesetzt werden. Beschlüsse über Beitragsfestsetzungen sind den Mitgliedern schriftlich bekannt zu geben. 
3. Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift mitzuteilen 
4. Mitglieder, die nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten Verwaltungsaufwand des Vereins durch eine Bearbeitungsgebühr, die der Vorstand durch Beschluss festsetzt. 
5. Von Mitgliedern, die dem Verein eine Einzugsermächtigung erteilt haben, wird der Beitrag zum Fälligkeitstermin eingezogen. 
6. Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen, sind dadurch entstehende Bankgebühren durch das Mitglied zu tragen. 
7. Wenn der Beitrag im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht beim Verein eingegangen ist, befindet sich das Mitglied ohne weitere Mahnung im Zahlungsverzug. Der ausstehende Beitrag ist dann bis zu seinem Eingang gemäß § 288 Absatz 1 BGB mit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB zu verzinsen. 
8. Wenn ein Mitglied mit Beitragszahlungen im Rückstand ist, kann es vom Vorstand von den Übungsstunden und Veranstaltungen ausgeschlossen werden, bis die Rückstände ausgeglichen wurden 
9. Fällige Beitragsforderungen werden vom Verein außergerichtlich und gerichtlich geltend gemacht. Die entstehenden Kosten hat das Mitglied zu tragen. 
10. Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen oder –pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden bzw. Mitgliedern die Teilnahme am Lastschriftverfahren erlassen. 
11. Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende sind beitragsfrei. 

§ 10 Mitgliederrechte Minderjähriger Vereinsmitglieder 
1. Kinder bis zum 7. Lebensjahr und andere Personen, die als geschäftsunfähig im Sinne der Regelungen des BGB gelten, können ihre Mitgliederrechte nicht persönlich ausüben. Diese werden durch ihre gesetzlichen Vertreter wahrgenommen. 
2. Kinder und Jugendliche zwischen dem 7. und 18. Lebensjahr üben ihre Mitgliederrechte im Verein persönlich aus. Ihre gesetzlichen Vertreter sind dagegen von der Wahrnehmung ausgeschlossen. 
3. Mitglieder bis zum 16. Lebensjahr sind jedoch vom Stimmrecht in der Mitgliederversammlung ausgeschlossen. Das Stimmrecht kann jedoch in der Jugendversammlung im vollen Umfang ausgeübt werden. 

§ 11 Ordnungsgewalt des Vereins 
1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Regelungen dieser Satzung, sowie der Vereinsordnungen zu beachten, einzuhalten und insbesondere den Anweisungen und Entscheidungen der Vereinsorgane, Mitarbeiter und Übungsleiter Folge zu leisten. 
2. Ein Verhalten eines Mitgliedes, das nach § 8 dieser Satzung zum Vereinsausschluss führen kann, kann auch nachfolgende Vereinsstrafen nach sich ziehen: 
– Ordnungsstrafe bis 100,00 Euro 
– Befristeter Ausschluss vom Trainings- und Übungsbetrieb. 
3. Das Verfahren wird vom Vorstand eingeleitet. 
4. Das betroffene Mitglied wird aufgefordert innerhalb einer Frist von drei Wochen zu dem Antrag Stellung zu nehmen. 
5. Der Vorstand kann die Vereinsstrafe festsetzen. Es findet § 8 Absätze 7 – 9 Anwendung. 

D. Die Organe des Vereins 
 
§ 12 Die Vereinsorgane 

1. Organe des Vereins sind: 
– die Mitgliederversammlung 
– der Vorstand 
– die Jugendversammlung 

§ 13 Vergütungen der Organmitglieder 
entfällt. 

§ 13a Aufwendungsersatz

Der Verein kann Trainern, Betreuern Aufwendungsersatz und Fahrt-und Reisekosten erstatten. Dies im Rahmen der einkommensteuerlich zulässigen Beträge. Eine Erstattung kann nur erfolgen, wenn die wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse des Vereines dies zulassen.

§ 14 Die ordentliche Mitgliederversammlung 
1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung 
2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. 
3. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen durch Veröffentlichung auf der vereinseigenen Homepage oder durch Textform an alle Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Veröffentlichung folgenden Tage. Die Tagesordnung setzt der Vorstand durch Beschluss fest. 
4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. 
5. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstandes geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer. 
6. Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Wenn der Antrag auf geheime Abstimmung gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung. Eine geheime Abstimmung ist durchzuführen, wenn dies von mindestens 1/5 der erschienenen Stimmberechtigten verlangt wird. 
7. Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmenbeschlossen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen werden als ungültige Stimmen gewertet. Zur Änderung der Satzung und zur Änderung des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. 
8. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. 
9. Jedes Mitglied hat mit Vollendung des 16. Lebensjahres in der Mitgliederversammlung ein Stimmrecht. Wählbar ist jedes Mitglied mit der Vollendung des 18. Lebensjahres. Ein zur Wahl vorgeschlagener Kandidat hat der Versammlung vor der Wahl seine Bereitschaft zur Amtsübernahme persönlich oder schriftlich anzuzeigen. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar. 
10. Jedes stimmberechtigte Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Anträge auf Satzungsänderungen und Änderungen des Vereinszwecks sind den Mitgliedern nach Ablauf der Antragsfrist auf der Homepage zu veröffentlichen oder in Textform den Mitgliedern zuzusenden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. 

§ 15 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung 
Die Mitgliederversammlung ist unter anderem für folgende Vereinsangelegenheiten zuständig: 
1. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes 
2. Entgegennahme der Kassenprüfberichte 
3. Entlastung des Vorstandes 
4. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes 
5. Wahl der Kassenprüfer 
6. Änderung der Satzung und Beschlussfassung über die Auflösung oder Fusion des Vereins 
7. Beschlussfassung über Beschwerden bei Vereinsausschlüssen oder Vereinsstrafen 
8. Beschlussfassung über eingereichte Anträge. 
 
§ 16 Die außerordentliche Mitgliederversammlung 
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 20 % der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gilt § 14 entsprechend. 

§ 17 Der geschäftsführende Vorstand 
1. Der geschäftsführende Vorstand gemäß § 26 BGB (Vorstand) besteht aus: 
a) Dem 1.Vorsitzenden 
b) Dem 2. Vorsitzenden 
c) Dem Schatzmeister 
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, vertreten. Die Bestellung der Mitglieder des Vorstandes erfolgt durch Wahl auf der Mitgliederversammlung. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl erfolgt einzeln. 
2. Aufgabe des geschäftsführenden Vorstandes ist die Leitung und Geschäftsführung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch Satzung oder Ordnung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, bei Bedarf, aufgabenbezogen, für einzelne Projekte oder befristet besondere Vertreter nach § 30 BGB zu bestellen, und diesen die damit verbundene Vertretung der Geschäftsführung zu übertragen. 
3. Der geschäftsführende Vorstand kann Ausschüsse bilden. 
4. Der geschäftsführende Vorstand kann sich durch Beschluss eine Geschäftsordnung geben. 
5. Der geschäftsführende Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Wahl des Amtes vorher schriftlich erklärt haben. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes vorzeitig aus, so kann der geschäftsführende Vorstand für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen durch Beschluss einen Nachfolger bestimmen. 
6. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes haben in der Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. 
7. Beschlüsse des geschäftsführenden Vorstandes sind zu protokollieren. 

§ 18 Der Gesamtvorstand 
1. Der Gesamtvorstand besteht aus 
– den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes 
– dem Geschäftsführer 
– dem Pressewart 
– dem Sportwart 
– dem Vorsitzenden des Jugendausschusses 
2. Aufgaben des Gesamtvorstandes sind insbesondere 
– Die Aufstellung des Haushaltsentwurfes und eventueller Nachträge 
– Die Vorlage von Jahresberichten für die Mitgliederversammlung 
3. Die Mitglieder des Gesamtvorstandes haben in der Sitzung des Gesamtvorstandes je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte des Gesamtvorstandes anwesend ist. 
4. Der Gesamtvorstand trifft mindestens alle 2 Monate zusammen. Die Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. 

§ 19 Abteilungen 
1. Der Vorstand kann die Gründung von Abteilungen beschließen. 
2. Jede Abteilung wählt für die Dauer von zwei Jahren einen Abteilungsleiter. Der Vorstand bestätigt die Abteilungsleiter durch Beschluss. Die Bestätigung kann unter Angabe von Gründen abgelehnt werden. Die Mitglieder der Abteilung müssen dann erneut einen Abteilungsleiter wählen. Wird der abgelehnte Abteilungsleiter erneut gewählt, bestätigt die Mitgliederversammlung den Abteilungsleiter. Lehnt die Mitgliederversammlung den gewählten Abteilungsleiter ab, muss die Abteilung einen neuen Abteilungsleiter wählen. Die Abteilungsleiter sind Mitglied des Gesamtvorstandes. 
3. Die Abteilungen können sich eine Abteilungsordnung geben. Die Abteilungsordnung bedarf der Genehmigung des Vorstandes. 

§ 20 Vereinsjugend 
1. Die Jugend des Vereins ist die Gemeinschaft aller Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins. 
2. Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich selbständig und entscheidet übe die ihr durch den Haushalt des Vereins zufließenden Mittel. 
3. Organe der Vereinsjugend sind: 
– der Jugendwart 
– die Jugendversammlung 
4. Der Jugendwart ist Mitglied des Gesamtvorstandes. 
5. Das Nähere regelt die Jugendordnung, die von der Jugendversammlung des Vereins beschlossen wird. Die Jugendordnung darf den Vorgaben dieser Satzung nicht widersprechen. Im Zweifelsfall gelten die Regelungen dieser Satzung. 

§ 21 Kassenprüfer 
1. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer und einen Ersatzkassenprüfer, die nicht dem geschäftsführenden Vorstand oder Gesamtvorstand angehören dürfen. 
2. Die Amtszeit der Kassenprüfer und es Ersatzkassenprüfers entspricht der des Gesamtvorstandes. Die Wiederwahl für eine weitere Amtszeit ist zulässig. 
3. Die Kassenprüfer prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten der Mitgliederversammlung darüber einen Bericht. 

§ 22 Vereinsordnungen 
Der Vorstand ist ermächtigt durch Beschluss folgende Ordnungen zu erlassen: 
a) Beitragsordnung 
b) Finanzordnung 
c) Geschäftsordnung 
Die Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung. 

§ 23 Haftung des Vereins 
1. Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung 500 Euro im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. 
2. Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Errichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins gedeckt sind. 

§ 24 Datenschutz im Verein 
1. Zur Erfüllung der Zwecke des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein gespeichert, übermittelt und verändert. 
2. Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf: 
a Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten 
b Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sin 
c Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt 
d Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war 
3. Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden 
Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus. 

§ 25 Auflösung 
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von zwei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. 
2. Sofern die Mitgliederversammlung nicht anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung der 1. und 2. Vorsitzende als Liquidatoren des Vereins bestellt. 
3. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen an den Stadtsportbund Duisburg die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat 
4. Im Falle einer Fusion mit einem anderen Verein, fällt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstandenen Fusionsverein bzw. den aufnehmenden Verein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. 

§ 26 Gültigkeit dieser Satzung 
1. Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 15.12.2012 beschlossen. 
2. Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. 
3. Alle bisherigen Satzungen treten zu diesem Zeitpunkt damit außer Kraft.